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Lolita
Lolita ist ein US-amerikanisch-französisches Filmdrama von Adrian Lyne aus dem Jahr 1997. Die Hauptrolle spielte Jeremy Irons, die Titelrolle übernahm die 1980 geborene Dominique Swain.
Die Handlung beruht auf dem Roman Lolita von Vladimir Nabokov aus dem Jahr 1955. Der Roman wurde bereits im Jahr 1962 unter der Regie von Stanley Kubrick als Lolita verfilmt.
Handlung
Zu Beginn des Filmes mietet der Hauptcharakter Humbert Humbert in Ramsdale, New Hampshire, ein Zimmer bei der Witwe Charlotte Haze. Dort will er den Sommer verbringen, in dessen Anschluss er eine Stelle als Literaturprofessor in Beardsley, Ohio, antreten soll. Während seines Aufenthalts lernt er die Tochter seiner Vermieterin, die frühreife 12-jährige Dolores, Spitzname "Lolita", kennen, in die er sich sofort verliebt. Charlotte Haze schickt das Mädchen jedoch bald darauf in ein Ferienlager, danach soll es sofort in ein Internat ziehen. Humbert ist davon sehr betroffen. Einige Zeit später gesteht Charlotte ihrem Untermieter mit einem Brief ihre Liebe und bittet ihn, das Haus zu verlassen bevor sie zurückkommt, da sie sein Verbleiben als Zeichen gegenseitiger Liebe werten würde. Humbert entschließt sich jedoch, obwohl der die Witwe zutiefst verachtet dafür, zu bleiben und heiratet Charlotte, um weiterhin in der "Nähe" Dolores bleiben zu können. Einige Wochen später bricht diese eine versperrte Schublade seines Schreibtischs auf und entdeckt darin sein Tagebuch, aus dem sie von seiner Abneigung ihr gegenüber und seiner sexuellen Obsession für Dolores erfährt. Als Humbert nach Hause kommt, konfrontiert sie ihn damit und sagt ihm, dass er Dolores niemals wieder sehen werde. Während Humbert, der noch nicht so recht mit der Situation umzugehen weiß, sich entschließt, in die Küche zu gehen und zwei Whisky zu holen, klingelt das Telefon und er erfährt, dass seine Frau vor ein Auto gelaufen und tödlich verunglückt ist. In der Hand hielt sie noch Abschiedsbriefe, die Humbert anschließend im Kamin verbrennt.
Nachdem Humbert sich gefasst hat, holt er Dolores vorzeitig aus dem Ferienlager ab, erzählt ihr jedoch zunächst nicht von dem Tod ihrer Mutter. Er begibt sich mit ihr in ein Hotel, in dem die beiden zum ersten Mal flüchtig auf den Theaterautor Clare Quilty treffen. Clare Quilty zeigt sein Interesse an Dolores.
Humbert begibt sich danach mit der Waise Dolores auf eine rastlose Autofahrt durch Amerika, wobei sich eine leidenschaftliche Liaison entwickelt. Auf dem Weg durch die Länder und Orte, durch die ihre Reise führt, plagt Humbert immer mehr sein schlechtes Gewissen. Eines Tages bleiben sie in einer englischen Kleinstadt und beginnen dort ein neues Leben als Vater und Tochter. Humbert geht weiterhin seinem Beruf als Professor nach. Dolores, die mittlerweile schon 14 ist, geht zur Schule und spielt in einem Theaterstück, das Quilty geschrieben hat, mit. Als Humbert eines Nachmittags einen Anruf erhält, erfährt er, dass Dolores unüblicherweise zwei Klavierstunden versäumt hat. Humbert stellt sie zu Rede. Dolores behauptet, dass sie im Park mit ihrer besten Freundin Mona für das Theaterstück geübt habe.
Humbert ihr dies jedoch nicht glaubt und ruft Mona an, die die Behauptung von Dolores allerdings bestätigt. Es entsteht ein heftiger Streit, nach dem Dolores wegläuft. Humbert findet sie in einer Kneipe wieder und sie beschließen, erneut eine Reise durch Amerika zu machen. Während ihrer Reise werden sie verfolgt, von Quilty, wie es sich später herausstellt, der es auf Lolita abgesehen hat. Humbert und Lolita lassen sich in einem Hotel nieder und Humbert beschließt, einkaufen zu gehen. Er lässt Dolores allein. Bei seiner Rückkehr stellt er fest, dass sie während seiner Abwesenheit im Freien gewesen ist. Eines Tages bekommt Lolita einen Virus und muss ins Krankenhaus, dort wird sie nach einem Tag von Quilty abgeholt, der sich als ihr "Onkel David" ausgibt. Humbert, getrieben von seiner Verzweiflung über ihr Verschwinden, begibt sich auf die Suche nach ihr. Er scheint ihr zunächst immer näher zu kommen, doch letztendlich verliert er die Spur. Nach Jahren bricht er die Suche ab und kehrt zurück nach Hause.
Humbert bekommt drei Jahre später einen Brief von ihr. Lolita ist mittlerweile verheiratet, schwanger und in Geldmangel. Er besucht sie und versucht, sie zu überreden, zu ihm zurückzukehren, doch sie weigert sich. Er erfährt von Lolita, dass Quilty der Mann war, der sie damals mitgenommen hatte und dass dieser Kinderpornos dreht und Dolores sich sehr von ihm angezogen fühlte.
Völlig verzweifelt beschließt er, Quilty zu erschießen. Als er eines Tages in Quiltys Haus einbricht, findet er bestätigt, dass dieser stark ausgeprägte pädophile Neigungen hat und auch behauptet, dass Dolores mit ihm mitkommen wollte. Er bietet Humbert an, bei ihm einzuziehen, woraufhin dieser Quilty mit mehreren Schüssen tötet. Humbert stirbt bald darauf im Gefängnis an einem Herzinfarkt, Dolores ca. einen Monat nach Humbert bei der Geburt ihres Kindes an Weihnachten 1950.
Kritiken
James Berardinelli schrieb auf ReelViews, der Film provoziere nicht; die einzigen Bilder des nackten Mädchens seien unscharf. Das Thema des Kindesmissbrauchs sei trotzdem für die Verleiher unangenehm, der Film wartete ein Jahr auf seine Veröffentlichung. Die Darstellung von Jeremy Irons mache aus dem Charakter von Humbert Humbert kein seelenloses Monstrum, sondern ein menschliches Wesen. Dominique Swain spiele ihre Rolle ausgezeichnet.
Kenneth Turan schrieb in der Los Angeles Times über die Verzögerung der Veröffentlichung des Films. Er entspreche mehr der Romanvorlage als die Verfilmung von Stanley Kubrick aus dem Jahr 1962. Eine Belastung stelle die Tatsache dar, dass der Roman viel Narration und nur wenige Dialoge beinhalte.
 


Dominique Swain im Film Lolita 1997


Dominique Swain 1998


Dominique Swain 2000


Dominique Swain 2002





Teeny Exzesse

Dies ist eine der erfolgreichen deutschen pornografie Videofilm-Reihen des Regisseurs Harry S. Morgan.
Teeny Exzesse ist eine Videofilm-Reihe, die in erster Linie sexuelle Erlebnisse junger Frauen zum Mittelpunkt hat. Ursprünglich dazu gedacht, den etwas härteren Videomarkt - Bondage- und SM-Vorlieben - zu bedienen, hat sich die Reihe zu einer zum Teil recht humorvollen pornografischen Reihe entwickelt, in der nur ab und an extremere Gelüste befriedigt werden. Autor der überwiegend sehr simplen Geschichten ist fast immer Harry S. Morgans Hausautor Georg Scheu. Auch die Besetzung des Produktions- und Filmteams verändert sich während der Reihe kaum, und die männlichen Darsteller sind in der Regel immer wiederkehrende Gesichter. So treten professionelle Pornodarsteller wie Conny Dachs, David Perry, Richard Langin und Robert Rosenberg regelmäßig auf. Für die weiblichen Darsteller soll zwar der Eindruck vermittelt werden, sie seien Amateurinnen, tatsächlich sind es jedoch zumeist professionelle oder zumindest semiprofessionelle Modelle. Anders als bei ihren männlichen Kollegen gibt es kaum weibliche Darstellerinnen, die in mehr als einem oder zwei Teilen der Serie mitwirken. Gastauftritte haben bekannte Darstellerinnen, beispielsweise Silvia Saint, Anuschka Marek, Gina Wild und Karen Lancaume. Die Darsteller und Darstellerinnen sind vielfach aus Produktionen des schwedischen Private-Studios bekannt. In den letzten Jahren stammen die weiblichen Schauspielerinnen meist aus osteuropäischen Ländern und haben wegen schlechter Kenntnisse der deutschen Sprache selten Sprechrollen.
Die Film-Reihe ist in Deutschland sehr erfolgreich. So gibt es total, seit dem ersten Teil 1988, 78 Teile der Serie. 1997 erhielt Regisseur Morgan unter anderem für diese Reihe den Venus Award als bester Regisseur einer Videofilm-Reihe, 2001 und 2004 als bester deutscher Regisseur. Eine entschärfte Version dieser Serie ist die Reihe Anmacherinnen.
Weitere Reihen
In der Reihe Anmacherinnen, in den ersten vier Folgen auch Rotzfreche Anmacherinnen genannt, zeigt Regisseur Morgan ähnliche Geschichten und Thematiken wie in seiner Reihe Teeny Exzesse. Hier sind die Geschichten jedoch meist ein wenig ausgeklügelter und es werden keine sexuellen Extremsituationen wie Scatszenen, Urination auf Personen und ähnliches gezeigt, was vor allem für deutsche Videoproduktionen weit verbreitet und sprichwörtlich ist.

Maximum Perversum
1997 erhielt Regisseur Harry S. Morgan unter anderem für die Reihe "Maximum Perversum" den Venus Award als bester Regisseur einer Videofilm-Reihe, 2001 und 2004 als bester deutscher Regisseur. Von der Film-Reihe sind in Deutschland bis März 2006 97 Teile erschienen.
Hintergrund
Mit dieser Videofilmreihe begründete Morgan seinen Ruf als Regisseur härterer Pornofilme. Seit Mitte der 1980er Jahre führte Morgan in dieser Reihe immer neue Sexualpraktiken wie das Urinieren oder Fisting im deutschen pornografischen Film ein, die dann von anderen Regisseuren und Produktionsfirmen übernommen wurden. Anders als bei seiner Reihe Teeny Exzesse durchziehen diese Praktiken auch die gesamte Reihe und werden nicht im Verlauf der Serie abgeschwächt. Die Geschichten werden meist von Morgans Hausautor Georg Scheu verfasst. Eine abgeschwächte Variante der Serie ist die Reihe Joker vom selben Regisseur.
Besetzung
Cast und Crew variieren in der Reihe nur gelegentlich. Besonders die männlichen Darsteller sind im Allgemeinen wiederkehrende Gesichter, vertreten sind zum Beispiel professionelle Pornodarsteller wie Conny Dachs, David Perry, Richard Langin und Robert Rosenberg. Die weiblichen Darsteller werden meist als Amateure dargestellt, obwohl sie professionelle oder semiprofessionelle Models sind. Anders als bei ihren männlichen Kollegen gibt es kaum weibliche Darstellerinnen, die in mehr als einem oder zwei Teilen der Serie mitwirken. Vielfach treten in der Reihe Darsteller und Darstellerinnen auf, die aus Produktionen des schwedischen Private-Studios bekannt sind. In den letzten Jahren stammten die weiblichen Schauspielerinnen meist aus osteuropäischen Ländern.

Junge Debütantinnen
In der Reihe Junge Debütantinnen, in den frühen Teilen auch manchmal als Junge Debütantinnen vor laufender Kamera oder Lollipop bezeichnet, stellt Regisseur Morgan in jeder Ausgabe mehrere neue weibliche Pornodarstellerinnen vor. Oftmals sind diese wie behauptet echte Debütantinnen und Amateure, manchmal aber auch professionelle Modelle. Meist stammen die zumeist recht jungen Darstellerinnen aus Ungarn oder Tschechien - diese Teile werden dann auch vor Ort in den jeweiligen Ländern gedreht - doch gibt es manchmal ganze Teile, die extra in Deutschland mit deutschen Darstellerinnen gedreht wurden. In Teil 19 - Deutsche Debütantinnen - Hart & herzlich hat die später durch den Film Gegen die Wand bekannt gewordene Sibel Kekilli einen Auftritt als Kim aus Mannheim. Die männlichen Darsteller sind im allgemeinen immer wiederkehrende Gesichter. So treten professionelle Pornodarsteller wie Zensa Raggi, Conny Dachs, David Perry, Richard Langin und Robert Rosenberg immer wieder auf. Von dieser Film-Reihe sind seit 1995 bislang 23 Teile erschienen.

Teenager-Report
Der Film Teenager-Report - die ganz jungen Mädchen ist ein deutscher Sexfilm von 1973, der sich als Dokumentarfilm ausgab. Man kann ihn zur Kategorie der Report-Filme zählen. Der Film kam am 20. Juli 1973 in die deutschen Kinos und erzählt in vier Episoden die erotischen Abenteuer weiblicher Teenager. Regisseur war Robert Furch.
Handlung:
Yvette hat es nicht eilig, sich von ihrem Freund Peter entjungfern zu lassen. Als aber Professor Dubras sich ihr handgreiflich nähert, gibt sie sich doch lieber ihrem Peter hin. Der Professor wird stattdessen mit der gesamten Schulklasse konfrontiert.
Marie begehrt den flotten Nachbarsjungen, der ihr endlich die bei ihren Freundinnen als Statussymbol begehrten Knutschflecken verabreichen soll. Sie kommt tatsächlich zu ihren Knutschflecken, und ein Arzt beruhigt ihre besorgte Mutter.
Mirko sammelt die Büstenhalter seiner Liebespartnerinnen und kann an einem einzigen Abend gleich drei neue Eroberungen in seine Sammlung einordnen.
Ein Schüler (Peter Kranz) lernt von seiner Nachhilfelehrerin mehr das Liebesleben als Französisch und gibt sein Wissen gerne an eine Schülerin (Ulrike Butz) weiter.
Hintergrund:
Der Film ist, wie jeder andere Reportfilm aus dieser Zeit auch, nach dem Schulmädchenreportprinzip aufgebaut. Das bedeutet wenig Handlung, dafür aber viel Erotik. Die einzelnen Episoden werden nur oberflächlich miteinander in Verbindung gebracht.
Von dem ursprünglich 85-minütigen Film kam eine nur 60-minütige Videofassung in den Handel. Die in diesem Artikel genannten Informationen bezüglich Produzenten, Regisseuren, den Darstellern und weiteren Verantwortlichen können nur zum Teil verifiziert werden und beziehen sich auch auf zirkuläre Internetquellen.
 

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